Wochenbettkuchen- ein zauberschönes Geschenk für eine frisch gebackene Mutter- veganes, „zuckerfreies“ Kuchenrezept

 

Als es am dritten Tag nach der Geburt an der Haustür klingelte, brachte mir meine Nachbarin großes Wochenbettglück. In Form von einem kleinen Kuchen aus ihrer Gefriertruhe. Der Kuchen machte mich glücklich. Sehr sogar. Denn er schmeckte nicht nur wunderbar, er gab mir viel Energie und füllte meinen oft leeren Magen, ohne, dass ich dafür viel vorbereiten/kochen musste. So gehörte es schnell zur morgendlichen Routine ein Stückchen von diesem leckeren Schätzchen aus der Gefriertruhe zu nehmen und bereit zu stellen für den Hunger, der sicher im Laufe des Tages ganz unerwartet um die Ecke kam. Der perfekte Wochenbettkuchen also.

image(2) Als ich das Rezept durchlas, bestätigte sich meine Vermutung: die Zutatenliste ist voll von wertvollen Zutaten, die eine frisch gebackene Mama braucht.

 

Der Boden besteht aus Mandeln, Datteln und Zimt. Die Mandel liefern viele ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kupfer und auch grosse Mengen der Vitamine B und E. Dattel sind reich an Vitamin B und C und enthalten jede Menge Kalium und Eisen. Auch Magnesium und Kalzium sowie Ballaststoffe liefern die Datteln. Was genau das alles im Körper unterstützt und wofür es notwendig ist, beschreibe ich jetzt nicht genauer, festgehalten werden sollte aber, dass diese Inhaltsstoffe für viel Energie sorgen. Und die brauchen frisch gebackene Mütter ganz dringend.

 

Die Füllung besteht größtenteils aus Cashewkernen. Sie liefern nicht nur ähnlich wertvolle Mineralstoffe wie die Mandeln und Datteln, sie werden auch als echte Nervennahrung und Glücklichmacher bezeichnet. Wenn das nicht absolut passend ist für das neue Leben mit einem kleinen Baby. Das Kokosöl in der Füllung ist eines der natürlichsten Öle.

 

Doch ich entdeckte auch eine Zutat, die mir nicht optimal vorkam. Zitronensaft. Stillende sollten Zitrusfrüchte nur in geringen Mengen konsumieren, da diese bei manchen Babys zu harmlosen Reizungen im Windelbereich führen können. Meinem Kind hat es nichts ausgemacht (obwohl es sehr empfindlich ist) doch mein Ehrgeiz, das Rezept so umzuwandeln, dass ich es wirklich als perfekt bezeichnen mag, war geweckt. Ich experimentierte also rum, über Zitrone-einfach-weg-lassen über Apfelmuss-statt-Zitronensaft bis zu Zitronenöl probierte ich alles mögliche aus. Zum Glück haben meinem großen Kind alle Varianten geschmeckt, alleine hätte ich gar nicht alle Varianten probieren können. Nun habe ich die perfekte Lösung gefunden. Eine Mischung aus wenig Zitronensaft (ohne geht es geschmacklich einfach nicht!) und Zitronenöl (aus dem Biomarkt) ist für mich die optimale Lösung.Die angegebene Menge an Zitronensaft verteilt auf die gesamte Menge ist der gering und sollte kein Problem für den Babypopo darstellen.

 

Hier nun also mein Rezept für den weltleckersten Wochenbettkuchen

 

Zutaten:

Für den Boden

• 140g Mandeln

• 90g Datteln

• 2EL kaltes Wasser

• eine Prise Zimt

Für die Füllung

• 200g Cashews (natur- ungesalzen und ungeröstet, mindestens 2Std in Wasser eingeweicht!)

• Saft einer halben Zitrone

• 2 EL Zitonenöl

• 5 EL Reissierup (wer es süß mag gibt nach Geschmack mehr dazu)

• 60g Kokosfett

• 60ml Wasser

• ½ Vanilleschote

So wird es gemacht:

Zutaten für den Boden mixen/pürieren. Besonders lecker ist es, wenn die Datteln und Mandeln nicht ganz fein püriert sondern noch stückig sind. Eine kleine Springform mit Backpapier auskleiden und den Teig auf Boden verteilen und einen Rand (ca 2 cm) hochziehen.

Für die Füllung die Cashews abgießen und kurz mit klarem Wasser abspülen. Kokosfett vorsichtig in Topf schmelzen. Vanilleschote auskratzen. Alle Zutaten sehr fein mixen/pürieren. Füllung in die Form geben. Nun kann der Kuchen kann nach Belieben verziert werden, zum Beispiel mit Heidelbeeren, Zitonenabrieb oder auch Schokoraspeln.

Kuchen für mind. 2Std. in die Gefriertruhe stellen.

image(1)
Der Kuchen kann gefroren als Eistorte gegessen werden oder gekühlt als Kuchen. Am besten schmeckt er wenn er ca. eine Stunde bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auftauen konnte. Nach dem ersten Frieren lässt er sich gut in Stückchen schneiden und kann dann portionsweise im Gefrierfach aufbewahrt werden.

 
Ein letzter Gedanke von mir zu diesem Kuchen: wenn du dir selbst oder einer anderen jungen Mutter etwas tolles zur Geburt schenken möchtest, bereite diesen Kuchen doch schon in der Schwangerschaft vor und friere ihn ein, dann kann er gleich nach der Geburt Glücksgefühle auslösen. Und das natürlich nicht nur bei der frisch gebackenen Mutter. Sondern auch für die lieben Helfer, die sich um Mutter und Kind kümmern und auch eine Stärkung vertragen können. Oder alle anderen, die gerne einen tollen Kuchen genießen mögen.

 
Ich freue mich, wenn ihr berichtet, für wen ihr diesen Kuchen zaubern wollt oder auch an wen ihr dieses Rezept als kleinen Wink mit dem Zaunpfahl weiterleitet habt (denn dieser Kuchen lässt sich sogar von ungeübten werdender-Papa-oder-Opa-Händen wunderbar zubereiten.)

 

Dattel-Kokos-Stillkugeln -ein zauberschönes Rezept- nicht nur für Stillende

Stillen kostet viel Energie. Sehr viel. Und oft ist es für junge Mütter schwierig sich ausreichend um eine ausgewogene, energiereiche Ernährung zu kümmern. Doch es gibt Abhilfe: Stillkugeln sind die Retter in der Not. Sie liefern viel Energie, sind Ballaststoffreich und versorgen auch noch mit wichtigen Fettsäuren. Der ideale Snack für alle Mütter. Im Idealfall beeinflussen sie auch die Milchbildung- ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!
Hübsch verpackt sind die Stillkugeln übrigens ein großartiges Geschenk für alle Wöchnerinnen! Und natürlich auch alle anderen, die gerade eine Extraportion Energie brauchen! Mit liebe Zubereitet wirken sie sicher gleich doppelt so gut, also ran ans Werk!

image
Und für alle Mütter, die sich selbst mit dem Wundersnack verwöhnen wollen: das Baby ins Tragetuch und los geht’s!

image

zauberschönes Tragetuch von Pollora

Dattel-Kokos- Stillkugeln frei nach einem Rezept von Ingeborg Stadelmann:

250g Weizen (grob geschrotet)
250g Hafer (grob geschrotet)
100g Datteln
150g Vollkornreis
120g Butter
100g Honig
1TL Zimt
1 Glas Wasser
Kokosraspeln

  • Den Reis kochen.
  • Das Getreide in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis es leicht braun ist
    Datteln hacken.
  • Zutaten zusammengeben und gut durchkneten.
  • Kleine Bällchen (ca. 2-3cm Durchmesser) formen und in Kokosraspeln wälzen.
  • Stillkugeln im Kühlschrank aufbewahren. Je nach Haltbarkeit der Butter sind die Stillkugeln bis zu 4 Wochen im Kühlschrank haltbar. Sie lassen sich auch wunderbar einfrieren und dann Portionsweise auftauen.

 

image

zuckerfreie Ostereier für ein zauberschönes Osterfest

An Ostern feiern wir das Leben. Die Liebe. Die Hoffnung.

Und zu Ostern gehören Ostereier. Gerade für die Kleinen! Welch leuchtenden Augen wir bei der  Osterei Suche erleben! Und das Strahlen im Gesicht, wenn die Süßigkeiten verschlungen werden.

Diese Freude sollen natürlich alle Kinder- auch die, die auf Industriezucker verzichten, erleben können. Mit allem drum herum: eiförmig, bunt und lecker.

Das brachte mich etwas ins Grübeln. Letztlich habe ich zwei Ideen umgesetzt, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen und die ganz fix selber gezaubert sind.

 

Lieblingssüßigkeit als Osterei

image

 

Jedes Kind hat seine Lieblingssüßigkeit. Ein zuckerfreier-Dinkelkeks, Rosinen oder Minibrezen zum Beispiel. Für diese Leckereien brauchen wir einfach nur eine Eihülle.

Ich habe hier einfach

-eine Plastikeiform (aus dem Bastelladen, noch lieber hätte ich Pappe gehabt… Man könnte alternativ auch die Ü-Ei Plastikeier nehmen)

-Stoffreste im Quadrat

-Schnur

-Lieblingssüßigkeit (hier Rosinen) verwendet.

 

 

Kinderpralinenosterei

image

Die weltbesten Kinderpralinen (Rezept hier), lassen sich wunderbar in Eiform bringen, bunt verspackt das ideale „zuckerfreie“ Kinderosterei!

Ich habe hier einfach

-die Masse nach Rezept hergestellt,

-daraus kleine Ostereier geformt

-diese im Kühlschrank etwas fest werden lassen (ca 1 Std).

-Danach in eine Schicht Plastikfolie

-und eine Schicht buntes Seidenpapier gehüllt.

-und mir einer Schnur verschlossen.

 

—————————————————————————————–

Ich bin mir sicher- diese Ostereier, mit Liebe hergestellt, erfreuen jedes (Kinder-) Herz.

INun wünsche ich euch allen ein wundervolles Osterfest !

 

 

zauberschoenes Wochenbett- wie wir es uns konkret leichter machen können

In den Tagen und Wochen nach der Geburt, wünsche ich jeder Frau, dass sie sich erholen kann. Von der Schwangerschaft. Und der Geburt.
Ich wünsche ihr, dass sie diese intensive Zeit möglichst unbelastet und unbeschwert erleben kann.
Dass sie langsam in die Rolle der (Mehrfach-) Mutter hineinwachsen kann und vor allem, dass sie sich an ihrem Kind erfreuen kann. Dass sie es kuscheln und küssen kann. Stillen und Halten. Wiegen und Trösten.
Das alles kann nur gelingen, wenn sie sich nicht sofort zurück in den Alltag begeben muss. Wenn sie nicht gleich wieder all die Aufgaben übernehmen muss, die sie sonst erfüllt. Wenn sie Unterstützung und Hilfe erfährt und wenn sie die Möglichkeit hat sich versorgt zu fühlen, ohne selbst viel Energie Aufzuwenden. (Darüber hatte ich HIER und HIER schon einmal ein paar weitere Gedanken aufgeschrieben.)
Heute möchte ich etwas konkreter werden. Wie können wir uns das Wochenbett so gestalten, dass es möglichst entspannt abläuft, ohne dass das totale Familien-Haushalts-Chaos ausbricht? Denn natürlich gibt es Dinge, die auch weiter laufen müssen, wenn gerade ein neues Familienmitglied geboren ist.
Da gibt es die Wäsche, die sich nicht von allein Wäscht, die Geschwisterkinder die betreut werden wollen und das Badezimmer, das ab und zu geputzt werden muss. All das, können wir Frauen vorübergehend an andere Hände abgeben.
Und dann gibt es noch das große Thema Essen. Und das kostet viel Energie. Sehr viel. Das fängt bei der immer wiederkehrenden Frage: „was wollen wir heute essen?“ an, geht über den Einkauf und dann das Kochen. Und das Abspülen. Damit vergeht schon mal ein Drittel eines Tages. Ein Drittel des Tages, an dem die frisch gebackene Mama und/oder der Papa nicht im Bett kuscheln können, nicht gemeinsam träumen und genießen können.
Doch genau dieser Punkt lässt sich super vorbereiten und dadurch kann sehr viel Energie und Zeit gespart werden. Eine riesen Entlastung für diese schöne Anfangszeit!
Beginnen wir mit einer Liste, welche Möglichkeiten es gibt, um an „schnelles aber gesundes (sehr wichtig um zu Kräften zu kommen und für Stillende) Essen“ zu kommen:
• eingefrorene und eingemachte Vorräte: in den Wochen vor der Schwangerschaft kann man gut 1-2 Portionen mehr kochen und einfrieren oder einmachen. (Tomatensoße, Gemüsesuppe, Lasagne etc.)
• Mittagstisch vom Lieblingsrestaurant um die Ecke: schon vorab klären, ob es (ausnahmsweise?!) die Möglichkeit gibt, den Mittagstisch telefonisch vorzubestellen und dann nur kurz rein zu schauen um es abzuholen.
• beste Freundin und Schwiegermutter: ein super Geschenk zur Geburt: in den ersten Wochen nach der Geburt Wöchentlich 1x bekocht zu werden. Die Schwiegermutter kann vielleicht einen Eintopf zaubern, die beste Freundin bringt geschnippeltes Gemüse und Kartoffelspalten mit, die dann nur noch in den Ofen geschoben werden müssen.
• Lieferdienste: eine Liste an Lieferservice anlegen. (Wo können wir guten Gewissens zwischendurch Essen bestellen, das vielleicht ein paar mehr Vitamine beinhaltet als eine Pizza?)
• schnelle und einfache Gerichte sammeln: und aufschreiben! (Zum Beispiel: Nudeln mit Pesto, Großer Salat mit Backkäse, Vollkornbrot mit Spiegelei, Milchreis mit Apfelmus) Und zu jedem Gericht eine Einkaufsliste, welche Zutaten benötigt werden. Dann kann Frau sich einfach ein Gericht aussuchen, der Nachbarin die eh zum Einkaufen geht den Zutatenzettel mitgeben. Dann kann der Mann, die Oma oder sogar die Nachbarin ohne viel Aufwand ein Essen zaubern.
Vorbereitung ist in dieser Angelegenheit so wertvoll. Und weil ich mir vorstellen kann, dass die eine oder andere sich jetzt fragt: „und wo fange ich jetzt an?“ möchte ich euch einladen, hier eine gemeinsame Sammlung anzufangen.

 

Wenn jede von uns ihr „einfach aber lecker“ Rezept, das doch fast jeder in seinem Repertoire hat, hier teilt, haben wir ganz sicher ganz schnell eine wundervolle Liste! Und die lässt sich natürlich nicht nur fürs Wochenbett verwenden sondern auch für all die turbulenten Tage mit Kind.
Meine große Bitte an euch lautet also: bitte schreibt mir doch in die Kommentare euer liebstes „einfach aber lecker“! Ich bin mir sicher, dass viele Frauen (incl. mir) sich sehr darüber freuen werden, denn alles was unser Leben mit Kind(-ern) erleichtert, ist einfach Gold wert!
image

Sport in der Schwangerschaft- die beste und sinnvollste Geburtsvorbereitung

Oft werde ich von Schwangeren gefragt, was die beste Methode zur Geburtsvorbereitung ist. Da gibt es einige Möglichkeiten, die von Schwangeren genutzt werden. Sie lassen sich Akkupunktieren, nehmen Homöopathische Mittel, führen Dammmassagen durch oder Trinken Himbeerblättertee.
All das soll sich positiv auf eine rasche Geburt auswirken.
Ob das hilft? Und was am besten? Das lässt sich schwer beantworten. Oder auch ganz leicht.
Schauen wir uns kurz an, was Geburt ist. Geburt ist primär ein körperlicher Prozess. Harte, körperliche Arbeit. Und es ist ein mentaler Prozess. Die Frau wird zur (Mehrfach-) Mutter.
Der weibliche Körper kann Kinder gebären. Anatomisch ist er dazu (fast immer) in der Lage. Das steht außer Frage. An den anatomischen Gegebenheiten (zum Beispiel die Beschaffenheit des Gewebes, Durchblutung etc.) müssen wir nicht prophylaktisch einwirken. Das regelt der Körper zur rechten Zeit (wenn wir ihn denn lassen!) ganz allein.
Was allerdings nicht von allein kommt, ist die Körperliche Kraft und das Körpergefühl, dass wir Frauen brauchen, um die harte Geburtsarbeit zu leisten.
Und das ist wirklich ein großes Problem. Schwangere Frauen nehmen innerhalb kürzester Zeit 10-20kg Körpergewicht (der kleinste Teil davon ist Fett!) zu. Die Gewichtszunahme beginnt meist ab dem dritten Schwangerschaftsmonat und wird in den letzten Wochen vor der Geburt wieder weniger. Das heißt also, dass die Gewichtszunahme innerhalb von einem halben Jahr stattfindet. Und das ist eine Herausforderung für den Körper. Und oft auch für das Selbstwertgefühl der Frau. Viele Frauen fühlen sich mit voranschreiten der Schwangerschaft immer unbeweglicher und körperlich viel schneller ermüdet. Das führt oft dazu, dass Schwangere noch weniger bewegen. Und damit schließt sich der Teufelskreis.
Um eines Mal gleich klar zu stellen: jede gesunde Schwangere darf Sport machen. Von der ersten bis zur letzten Schwangerschaftswoche.
Ich spreche hier nicht von Hochleistungssport. Nicht von Marathonläufen oder von Kampfsportübungen. Viel mehr von Schwimmen, Radfahren, leichten und ausgewählten Fitnessübungen, Gymnastik oder Yoga.
Wenn eine Frau schon vor der Schwangerschaft Sport getrieben hat, sollte sie unbedingt damit weiter machen. Natürlich an die Schwangerschaft angepasst. Sollte eine Frau vor der Schwangerschaft keinen Sport getrieben haben, sollte sie unbedingt jetzt damit anfangen! Natürlich sanft und angepasst an die Bedürfnisse und Möglichkeiten.
Sport in der Schwangerschaft dient nicht primär der Fettverbrennung sondern soll die Fitness und Wohlbefinden erhalten. Wichtige körperliche Kräfte aufbauen und eine maximale Flexibilität ermöglichen. Denn all das ist die beste Vorbereitung auf eine Geburt.
Kommen wir also auf die ursprüngliche Frage, was sinnvolle Maßnahmen zur Geburtsvorbereitung sind, zurück. Die absolut sinnvollste und unbedingt notwendigste Geburtsvorbereitung ist (sanfter) Sport. Der Benefit von körperlicher Fitness ist mit keinem anderen Mittel oder Maßnahme zu erreichen. Daher lautet meine Empfehlung: während der Schwangerschaft sollte sich die Frau möglichst viel bewegen. Eine Kombination aus Ausdauerübungen (Walken, Fahrradfahren oder Schwimmen) und gezielter körperlicher Übungen zur Stärkung einzelner Muskeln und Dehnung (sanftes Fittness, Gymnastik, Yoga) ist optimal.
1 Stunde sportliche Aktivität an mindestens 2-3 Tagen der Woche, sind die beste Geburtsvorbereitung.
Am Ende der Schwangerschaft können natürlich weitere Maßnahmen, wie die oben genannten, nach Bedarf und Wunsch genutzt werden. Der Grundstein der guten Geburtsvorbereitung wird allerdings schon viel früher gelegt.

Die erste Zeit mit dem Baby – worüber viele nicht sprechen

Strahlende Eltern schlendern mit ihrem klitzekleinen, süßen, friedlich im Kinderwagen schlafenden Baby durch die Straßen. Sie können sich an dem Anblick gar nicht sattsehen und tun den ganzen Tag nichts anderes als ihr Neugeborenes anzuhimmeln und mit ihm zu kuscheln. Solche Bilder bestehen manchmal, wenn wir an den Start in das Leben als frischgebackene Eltern denken.

Hinter verschlossenen Türen sieht es oft anders aus
In Wirklichkeit erleben viele Mütter diese erste Zeit mit Baby anders als in dieser Idealvorstellung. Diese Zeit, das Wochenbett, wird oft von Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind, Sorgen und Versagensängsten, seine Bedürfnisse nicht erfüllen zu können, begleitet. Dieses Gefühlschaos schüttelt so manche Familie ganz schön durch. Und dann entsteht manchmal ein schlechtes Gewissen, eben weil nicht nur ständig Freude und Glück herrschen.

Doch dieses Gefühlschaos ist ganz nachvollziehbar. Nicht nur Schlafmangel, körperliche Erschöpfung und Hormonumstellungen bei uns Müttern bringen uns aus dem Gleichgewicht. Auch die Verantwortung und die Aufgaben in der neuen Rolle als (Mehrfach-) Mutter können uns ganz schön aus der Bahn werfen. Und das ist letztlich auch völlig in Ordnung. Wichtig ist nur, dass diese Unsicherheiten und Sorgen wieder kleiner werden können, sodass irgendwann wieder die Freude und das Glück deutlich spürbar werden.

Was in der Zeit des Wochenbetts hilft
Damit das gelingt, kann man schon im Vorfeld ein paar Hilfestellungen vorbereiten. Denn alles, was die Familie in dieser Zeit entlastet und Stress reduziert, hilft, im Gleichgewicht zu bleiben. Je mehr wir Mütter (und Väter) uns mit dem Baby ins Bett kuscheln können, desto leichter wird es uns gelingen, in die neue Rolle zu wachsen. Um also möglichst viel Freiraum im Wochenbett zu haben, kann zum Beispiel schon der Essensvorrat aufgefüllt werden, Haushaltsaufgaben verteilt und Besuch darauf vorbereitet werden, erst nach einer Eingewöhnungsphase mit dem Baby empfangen zu werden. Auch vorbereitete Listen können sehr hilfreich sein. Eine Liste, wer wann die großen Geschwisterkinder betreuen kann. Und eine Liste mit schnellen Gerichten, die der Papa zwischendurch zaubern kann. Zusätzlich eine Einkaufsliste mit den wichtigsten Dingen.

Im Wochenbett selbst ist es gut, sich seiner Prioritäten bewusst zu werden. Ein Haushalt, in dem ein Neugeborenes lebt, muss nicht aufgeräumt und sauber sein. Viel wichtiger ist es, dass wir Eltern bei Kräften bleiben und uns überlegen, wie wir neue Kraft tanken können. Für uns Mütter könnte das zum Beispiel einmal täglich eine Dusche und damit 15 Minuten Ruhe bedeuten. Jeder frisch gebackenen Mutter tun kleine Aufmerksamkeiten wie frische Blumen oder ein liebes Wort gut. Für uns Mütter ist es wichtig, im Kopf zu haben, dass unsere Mitmenschen unsere Wünsche und Bedürfnisse nicht unbedingt kennen. Wir sollten also möglichst konkret mitteilen, was wir brauchen.

Das Wichtigste für die Familie ist, nachdem die Eltern einmal durchgerüttelt wurden, dass sie zurück zu ihrem Bauchgefühl und Selbstvertrauen kommen. Denn eigentlich brauchen unsere Kinder in den ersten Wochen so wenig und das Wissen, was sie brauchen, tragen wir in uns.

Drauf können wir vertrauen und uns entspannen.

_____________________________

Ein paar Gedanken hierzu könnt ihr auch in meinem Artikel „Einladung ins Wochenbett“ nachlesen.

Ein bananiger Schokotraum- ein zauberschönes Rezept für die Kleinen (vegan und „zuckerfrei“)

Heute möchte ich euch unseren momentanen Lieblingskuchen vorstellen.

Er ist super schnell und einfach gemacht, mit Zutaten, die man oft eh im Haus hat.

Im Gegensatz zu diesem Schokokuchen ist er viel leichter und durch die Bananen immer schön saftig und auch am nächsten und übernächsten Tag noch super lecker.

image

Also, los gehts!

Ihr braucht für eine kleine Springform (16cm):

(geht auch in einer „normal“ großen Springform, siehe unten *)

-3 reife Bananen

-140g Apfelmark (bitte darauf achten, dass er zuckerfrei ist!)

-ca 120 ml Hafermilch (Kuhmilch oder Sojamilch geht auch)

-30g Alsan oder 1 Esslöffel Kokosöl (oder 30g Butter)

-200g Vollkornmehl

-2TL Backpulver

-1 TL Zimt

-1 Prise Salz

-1 EL Kakaopulver (Backkakao ohne Zucker!)

Und so gehts:

-Backofen auf 180C vorheizen

-Bananen mit Apfelmark pürieren, Milch dazu geben

-Alsan oder Butter in einem Topf zerlassen und dazu geben

-Mehl, Bacckpulver, Zimt und Salz dazu geben, umrühren

-eine Hälfte des Teiges abnehmen und Kakaopulver einrühren

-Backform einfetten, mit einem Esslöffel abwechselnd hellen und dunklen Teig nebeneinander einfüllen, so dass ein heller und ein dunkler Klecks nebeneinander sind. Nun mit einer Gabel vorsichtig ein bisschen „Umrühren, damit das Muster entsteht.

-Kuchen 40 Minuten backen, danach auskülen lassen

image

____________________

*Ich habe die gleiche Menge Teig auch schon in einer „normal“ großen Backform (28cm?!) gebacken… geht natürlich auch. Ist dann flacher und ich habe ihn schon nach 30Min aus dem Ofen geholt…)